Keine andere Stadt hat in den letzten 150 Jahren so viel Geschichte erlebt wie Berlin:

Reichsgründung, Weltkriege, Revolutionen, Diktaturen, Zerstörung, Teilung, kalter Krieg, Wiederaufbau, Arbeiteraufstand, Studentenbewegung, Hausbesetzungen, Krawalle,
Wiedervereinigung, Bauboom sind nur Stichworte aus Berlins lebendiger Vergangenheit.

Diese Geschehnisse haben ihre
Spuren hinterlassen, sei es durch
ein verändertes Stadtbild oder als
flüchtiges Ereignis, wie etwa der
Aufstand des 17.Juni 1953 in
Ost-Berlin.
Um die Vergangenheit lebendig zu halten,
werden an entsprechenden Orten in der Stadt Schautafeln aufgestellt.
Untersuchungen haben ergeben,
dass selbst Ortskundige hiermit bisweilen
Schwierigkeiten haben, die teilweise
gravierenden Veränderungen im
Stadtbild nachzuvollziehen.
Eine genauere Methode
ist die Gegenüberstellung
von historischen
Photographien und aktuellen
Aufnahmen von exakt
demselben Standpunkt und
Blickwinkel in manchen
besseren Bildbänden.
Leider führt der Reisende
diese eindrucksvollen
Bilder nicht immer mit sich,
so daß sie sich eher für ein
Studium zuhause eignen.
Das
(grch.: polis - Stadt; skopein - betrachten) kombiniert die Vorteile beider Methoden.
Das POLISKOP ist ein
Diabetrachtungsgerät,
welches eine historische
Photographie zeigt.
Es wird genau an der
Stelle montiert und
ausgerichtet, an
welcher der Photograph
damals stand und schaute.
Dadurch ist der Betrachter
in der Lage, die historische
Situation aus demselben
Blickwinkel zu betrachten
wie der Photograph
damals und kann die
Veränderung einschätzen,
indem er einfach kurz am
POLISKOP vorbeischaut.
Das Poliskop wurde am Potsdamer Platz aufgestellt und
weckte sogleich ein reges Interesse bei den Passanten.
Während Interviews wurde das Poliskop allgemein als leicht verständlich, informativ und als Bereicherung für die Stadt kommentiert.
Mit dem Poliskop ist man in der Lage, die Vergangenheit auf eine leicht verständliche Art ein Stück weit wieder lebendig zu machen.
Das POLISKOP ist patent- und markenrechtlich geschützt.
Bildnachweis:
Bild 1: Scholz & Friends
Bilder 3,6: Jürgen Müller-Schneck
Bilder 2,4 6,8: Landesarchiv Berlin
Bilder 10,11,12,14,18,19,21: Holger Gross, Frankfurt